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Ruhe ...

ist wieder auf den Strassen. Man muss nicht mehr von einer Seite des Bürgersteigs auf die andere wechseln, um den Fängen des Parteivolkes zu entgehen, das nicht müde wird, die Verdienste ihrer Partei anzupreisen.

Mir ist egal, wer die Wahl gewinnt, ändern wird sich doch nichts. Genauso gut könnten wir eine Einheitspartei haben. Die Wahlversprechen schmelzen schneller als Schnee in der Sonne. Zurück bleibt eine trübe Brühe.
Ich möchte Personen wählen, keine Partei. Was wäre undemokratisch daran, einen Kanzler direkt zu wählen, selbst wenn er keiner Partei angehört. Es lächelt mich, wenn die Rede von »Parteienlandschaft« ist. Unfruchtbare Tiefebene wäre treffender. Hoffnungsträger von einst, wie die Grünen, haben die Fleischtöpfe lieben gelernt und wollen mit Macht wieder an die Macht. Kein Parteiprogramm ist so übergreifend, wie der Wille zur Macht.
Und was geschieht, wenn sie an der Macht sind? Hauen und stechen um Posten! Die, die sich als fähig erwiesen haben, wie Joschka Fischer, gehen und die, die gehen müssten, wie die ewig näselnde Ulla Schmidt, kleben auf ihren Sesseln. Dann tauchen Personen aus dem Nichts auf, von denen noch nie jemand etwas gehört hat. Niemand kann sagen, welche Fähigkeiten sie mitbringen. Ist eigentlich auch nicht notwendig, denn regieren kann jeder. Die Wichtigkeit, die sich die Politiker beimessen, existiert nur in ihrer Einbildung. Die Lobbyisten machen die richtige Politik und lassen verkünden. Es wäre daher auch ehrlicher, die Fraktionen nicht nach Parteizugehörigkeit, sondern Interessenverband zu gliedern - Banken, Pharma, Energie, Landwirtschaft, Industrie usw.

Die Gesundheitsreform ist die "Sagrada Família" der deutschen Politik, die Rentenreform der Rückbau derselbigen. Die Kosten werden umgeschichtet wie ein Komposthaufen - den Humus dorthin, wo schon fruchtbare Erde ist, das Unverrottbare für das Volk. Offensichtlich ist es nicht möglich neue Wege zu beschreiten. Selbst die Linken haben kein Konzept.
Die 6 Mio ohne feste Arbeit sollen für die Rente sparen. Wovon? Auf Urlaub verzichten sowieso schon die meisten von ihnen. Sollte sie doch eine Euro übrig haben, hüten sie ihn wie einen Schatz, aus Angst, die nächsten Betriebskostenabrechnung für die Wohnung nicht bezahlen zu können. »Geiz ist geil« ist doch keine Mentalität, sondern eine Notwendigkeit und mit Sicherheit nicht die Ursache für »Gammelfleisch«.

Nach Kondratieff müsste spätestens 2009 ein neuer Wirtschaftszyklus beginnen. Mein Optimismus hält sich in Grenzen. Es ist eher möglich, dass unsere Enkel die »Boatpeople« der Zukunft sind.
17.9.06 23:18
 


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